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Canon EOS 30D/20D/10D

Harry P. Wirtz
Best.Nr.: PDF 978-3-8272-4182-5
Verlag: Markt+Technik Verlag
Umfang: 372 Seiten, 77 MB
Date: 13.06.07
Sprache: de
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Canon EOS 30D/20D/10D DRM-Frei

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Lernen Sie diese Kamera richtig kennen und machen Sie Fotos wie die Profis. Wandern Sie mit dem Autor durch unzählige Menüs und Individualfunktionen. Der Autor zeigt sie alle und präsentiert auch gleich die dazu passenden Fotos und Ergebnisse. Jedes Foto wurde mit den Aufnahmedaten versehen. Somit profitieren Sie vom reichen Erfahrungsschatz des Autors.
Das Buch mit erfrischend anderen Denkansätzen. Nicht nur Kompliziertes einfach erklären, sondern auch scheinbar komplizierte Technologie auf einfache Einstellungen reduzieren. Der Autor zum Thema Bildrauschen: Wissen Bildrauschen Bildrauschen wird heute gerne als Hauptfeind guter Digitalfotos diskutiert. Da ich mehr als 25 Jahre mit Filmen aller Empfindlichkeit gearbeitet habe, lassen mich solche Diskussionen relativ kalt. Sie sind für mich auch Praxisfern, denn nichts sagende Bildgestaltung und verwackelte Motive sind aus meiner Sicht ernstere Gegner. Aber weil es für viele so ein großes Gesprächsthema ist will ich hierauf ausführlich eingehen. Canon hat für die Reduzierung des vor Jahren noch bedrohlicheren Bildrauschens am meisten getan. Mit dem Umstieg von der Canon Eos 10D mit & Mio Pixel Sensor auf den 8 Mio Pixel Sensor in der 20D, 350D und jetzt 30D ist es zur Verblüffung vieler Theoretiker zu einer deutlichen Verbesserung gekommen. Trotz höherer Pixeldichte rauscht der neue CMOS-Sensor schon bei 200 ISO erheblich weniger. Bei 800 und 1600 ISO ist der Unterschied gewaltig. Selbst 300 ISO sind nutzbar geworden. Keine andere Kamera erzeugt Bilder mit genauso, oder gar weniger Helligkeitsrauschen als die Canon Eos 30D. Ausgenommen die Canon-Kameras mit größeren Sensoren, Eos 1D MKIIn, Eos 5D und Eos 1Ds MKII. (Dafür ist das Farbrauschen etwas auffälliger als bei anderen Herstellern – alles auf einmal geht eben kaum). Bildrauschen entsteht auf unterschiedliche Arten und hat nicht ausschließlich mit der gewählten Empfindlichkeit zu tun. Bildrauschen ist keinesfalls eine statische Störung die immer an den gleichen Stellen auftritt. Alle Halbleiter-Sensoren produzieren unerwünschte Signale. Bildrauschen ist ein lebendiger Strom, der besonders an dunklen Bildbereichen sichtbar wird und bei jedem Motiv anders auftreten kann. Es gibt verschiedene Arten von Bildrauschen; unter anderem ein Grundrauschen (Helligkeitsrauschen) und ein Farbrauschen. Es gibt Motive (Porträt im Schatten) die sehen sogar bei 100 ISO verrauscht aus und es gibt welche (Landschaft im Sonnenlicht) die wirken nicht einmal bei 1600 ISO verrauscht. Das Problem wird verstärkt, weil kaum jemand das Porträt im Schatten bei 100 ISO aufnimmt, er wählt wahrscheinlich 400 ISO und verzichtet auf den Aufhellblitz. Und genauso werden Sie kaum die Landschaft im Sonnenlicht mit ISO 1600 aufnehmen wollen, sondern mit 100 ISO, hier bringt Ihnen das geringe Rauschen keinen Vorteil. Das Helligkeitsrauschen ist sehr abhängig von der Pixelgröße und damit der Lichtempfindlichkeit der Pixel. Je größer ein Pixel ist, desto mehr Licht kann er in der gleichen Zeit ohne Störungen speichern. Es ist ein gewaltiger Unterschied ob Sie eine Aufnahme mit einer kleinen Digicam mit 8 Mio Pixel auf einem 4,8 x 6,6 mm (1,2“ Chip) oder einem 15,0 x 22,5 mm (Halbformat - Eos 30D Chip) oder gar einem 24 x 36 mm (Ganzformat – Eos 5D Chip) aufnehmen. Der Eos 30D Bildsensor ist oft mehr als 10-mal größer als die Sensoren in den Digicams. Und der große Sensor in der Eos 5D ist noch mal um die 2,5 Fache größer als der in der Eos 30D. Daraus folgt bei gleicher Pixelmenge eine deutlich unterschiedliche Pixelgröße. Und je größer ein einzelner Bildpixel ist, desto geringer ist seine Anfälligkeit für Bildrauschen. Hinzu kommt das der Dynamikumfang, also die Tonwertabstufungen in den Schatten, Mitteltönen und Lichtern besser ist bei größeren Pixeln. Die Eos 5D hat 8,2 um (Mikrometer) Pixelgröße die Eos 30D hat 7,4 um (Mikrometer) Pixelgröße Die Kamera soll die Störsignale schon bei der Aufnahme erkennen und im Idealfall vor der Speicherung von den gewünschten Bildsignalen abziehen. Hier ist eine hochsensible Prozessorleistung gefragt. Lassen Sie sich nicht vom vermeintlichen Bildrauschen den Blick für ein beeindruckendes Foto trüben!

Zusatzinformation

Autor(en) Harry P. Wirtz
Reihe Kamerahandbücher
Download 77
Best.Nr./ISBN PDF 978-3-8272-4182-5
Sprache de
Seiten 372
Erscheinungsdatum 13.06.2007
Untertitel Nein
Leserprofil Fortgeschrittener

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